Monatsbetrachtung April

Ich hoffe alle Völker, die erfolgreich ausgewintert wurden, haben neue Böden erhalten und die alten Böden sind gereinigt und bienendicht für den nächsten Einsatz einlagert.

Ebenso das Material von eingegangenen Völkern. Wenn noch keine Honigräume aufgesetzt sein sollten, sollte dies jetzt schleunigst passieren, vorausgesetzt, die Völker haben eine entsprechende Trachtreife erreicht.

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Erfolgreiche Völkervermehrung in vier Schritten – Kurs: gemeinsam Imkern

Wie ohne Ertragsverlust Königinnen und eigene Ableger gebildet werden können zeigt der Bienenzuchtverein Büdingen. Die einfache Methode wird am Freitag, den 03.05.19 um 18:30 Uhr am Vereinsbienenstand in Hain-Gründau vorgestellt. Die Praxistermine folgen im Anschluss und im passenden Abstand, wo alle nötigen Schritte gezeigt und auch selbst durchgeführt werden können. Das frisch Erlernte kann jeder Imker direkt danach auch mit den eigenen Völkern durchführen. Für den Praxisteil ist für die Bienen ein Gesundheitszeugnis notwendig. Dieser startet nach Absprache am 17.05.19. Jeder teilnehmende Imker gibt dafür eine verdeckelte Brutwabe mit ansitzenden Bienen und eine Wabe mit Mittelwand ab, daraus wird gemeinsam ein Sammelbrutableger gebildet. Dieser wird mit geeignetem Zuchtstoff zur Königinnenaufzucht genutzt und nach 21 Tagen kann jeder Teilnehmer mit bis zu zwei Ablegern nach Hause gehen.

Interessenten bitte vorab bei Rolf Woelke anmelden, email rolf.woelke@t-online.de oder mobil 0170-9216116

Kurs Völkervermehrung in 4 Schritten nach Pia Aumeier 1. Kurs 2. Kurs
Theorie + Praxis 1 Kursteillnehmer beurteilen selbst mitgebrachte Waben durch Populationsschätzung und bilden daraus einen Sammelbrutab-leger Fr 03.05 Fr 17.05
Praxis 2 Umlarven. Der Umlarv-Erfolg wird auf Wunsch festgehalten und mitgeteilt So 12.05 So 26.05
Praxis 3 Verschulen der Königinnenzellen Fr 17.05 Fr 31.05
Praxis 4 Aufteilen der Ableger und jungen Königinnen auf die Kursteil-nehmer Fr 24.05 Fr 07.06

 

Der Kreis-Anzeiger berichtet

Mit einfachen Mitteln viel erreichen

BÜDINGEN – Ein Vortrag des Bienenzuchtvereins Büdingen zum Thema Blühstreifen mit Christian Dreher vom Bieneninstitut Kirchhain fand regen Anklang: Rund 70 Interessierte waren gekommen, um von Dreher Möglichkeiten kennenzulernen, das Nahrungsangebot der Insekten zu bereichern.

Dreher erläuterte, dass rund 50 Prozent der Flächen Deutschlands landwirtschaftlich genutzt werden. Dabei gebe es regionale Unterschiede. Dort sieht er die Chancen für Verbesserungen und setzte so einen thematischen Schwerpunkt des Abends. „Der Strukturwandel in der Landwirtschaft führt unter anderem zur Grünlandintensivierung. Grünflächen werden häufiger gemäht, wodurch Blühmöglichkeiten verringert werden“, erklärte er. Es gebe verschiedene Ansätze für die Landwirtschaft, um Pflanzen das Blühen dennoch zu ermöglichen. Dreher nannte den Feldfutterbau, Untersaaten, Gärsubstrate, bienenfreundliche Sonderkulturen, Agroforstsysteme, Zwischenfruchtanbau oder die bekannten ein- oder mehrjährigen Blühstreifen. Auch Blühmischungen im frühen Anbau brächten dem Landwirten Vorteile, wie eine Auflockerung der Fruchtfolge, eine verbesserte Bodenfruchtbarkeit, den Aufschluss von Bodennährstoffen und eine sichere Einkommensalternative durch die Förderung.

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Monatsbetrachtung Januar 2019

In diesem Jahr übernehme ich, Diana Weckeiser, die von Rolf Wölke im letzten Jahr eingeführten Monatsbetrachtungen für unseren Verein. Vielen Dank an Rolf  für die interessanten Hinweise im letzten Jahr.
Jeder Monat der Imker/Bienen-Jahres hat sein spezielles Thema, bzw. Arbeiten die in diesem je nach Wetter und Witterung  ausgeführt werden sollten.

Bienen nach der Wintersonnenwende

Der Januar ist in der Regel nach dem Februar der zweitkälteste Monat des Jahres. Steigen mit den längeren Tagen die Außentemperaturen fangen die Bienen wieder an zu brüten und der Futterverbrauch steigt. Erste Pollen wie Hasel, Erle, Weide uns Schneeglöckchen tragen zu eines schnellen Entwicklung bei. „Monatsbetrachtung Januar 2019“ weiterlesen

Imkerberater Sprechstunde im Dezember

Der Adventsweihnachstmarkt ist einer meiner letzten Termine, die ich im Dezember gerne wahrnehme. Viele Kunden kommen extra, um die speziell angerührten „Weihnachtsgewürzhonige“ zu erstehen. Neben den Klassikern mit Zimt, Vanille und Lebkuchen biete ich auch immer eine neue Spezialität im 250 gr Neutralglas an. Familie und Freunde freuen sich ebenfalls auf meine Kreationen.

Meine treuen Honigkunden erhalten im Advent immer eine Bienenwachskerze als Zugabe, wenn der Vorrat knapp wird bastele ich abends noch Nachschub. Der Geruch nach frischem Bienenwachs erfüllt dabei die Stube. Auch am Weihnachtsbaum haben wir immer echte Bienenwachskerzen, der aromatische Geruch gehört einfach zum Fest dazu.

Da ich die Bienen im Oktober und November auf Varroen kontrolliert habe, führe ich nur noch die Winterbehandlung mit Milch- oder Oxalsäure durch. Wirtschaftsvölker die auf weniger als 4 Waben sitzen werden zusammengelegt, da sie den Winter nicht überstehen würden. Auch könnten Völker noch umgesetzt werden, denn der Transport im Auto schadet ihnen nicht. Das Flugloch wird erst ein Tag später wieder freigegeben. Da ich gut eingefüttert habe, erfolgt so ein Umzug immer zu zweit.

Meist lege ich bei der Behandlung bereits fest welche Völker ich im Frühjahr abgeben kann. Leider gehen in Hessen im Winter immer noch zu viele Völker zugrunde. Deshalb bieten wir im Jahresverlauf Schulungen zu allen imkerlichen Tätigkeiten an, rechtzeitig gestellte Schulungswünsche werden von uns gerne im Jahresplan berücksichtigt.

Rückblickend war das Jahr wieder ereignisreich und wir mussten uns auf viele Besonderheiten einstellen. Manche Völker waren in ihrer Entwicklung nicht schnell genug, um die Frühtracht voll einzufahren. Erfreulich gut lief es in der Zucht und lässt auf starke gesunde Völker hoffen. Die Honigernte war gut bis erfreulich, aber doch von Ort zu Ort unterschiedlich. Einige Standorte hatten mit Melizitosehonig bis in den August zu kämpfen. Mehrere Imker meldeten Königinnenverluste nach der Einweiselung im Juli/August, wobei sich die Völker selbst neue gezogen haben. Um diese guten Königinnen ist es schade, wir versuchen da im neuen Jahr eine praktikable Lösung aufzuzeigen.

Autor: Rolf Woelke

Jetzt schon vormerken!

Das Jahr ist noch nicht zu Ende, doch im Vorstand stehen die Vorbereitungen für das kommende Jahr an erster Stelle.

Wir freuen uns sehr, schon Ende Januar einen spannenden Vortrag anbieten zu können. Dazu wird uns ein Referent besuchen. Seid gespannt!

Wer uns besuchen wird und worum es geht, erfahrt ihr schon bald!