Informationen zum Umgang mit Wespen

Wer ein Stückchen Kuchen oder ein leckeres Honigbrot im Freien isst, bekommt schon bald einen eher unliebsamen Besuch: Wespen. Das stabile warme und trockene Wetter hat zur Folge, dass sie in diese Jahr vermehrt anzutreffen sind. Nicht selten findet man ein Wespennest auf dem eigenen Grundstück. Der BUND hat zu diesem Thema eine hilfreiche Broschüre erstellt, die Informationen zum Umgang mit Wespen sowie Kontakte für eine Beratung und Umsiedlung bereitstellt. Wir möchten weiter darauf hinweisen, dass Imker nicht dazu befugt sind, Wespen umzusiedeln.
Folgend die Broschüre des BUND:
bund-da_wespenfaltblatt_2015

Imkerberater Sprechstunde im August

Noch sind einige Drohnen in den Völkern verblieben, auch wenn die meisten bereits aus den Völkern als zusätzliche Mitesser vertrieben wurden. Entdecke ich ein Volk mit auffallend vielen Drohnen schaue ich mir dieses genauer an. Meist fehlt die Königin, oder die Jungkönigin ist noch nicht begattet. Drohnenbrütige Völker kehre ich jetzt konsequent ab. „Imkerberater Sprechstunde im August“ weiterlesen

Der Imkerberater informiert – Melizitose honigschwere Waben

Kaum entdeckt schon bekommt man die Waben nicht mehr geschleudert, der Honig ist bereits fest wie Zement. Rechtzeitig bemerkt kann alle 3 Tage geschleudert werden. Eine Igelwalze erleichtert das Entdeckeln. Die ausgeschleuderten Honigwaben mit Absperrgitter unter die Völker setzen. Wasserwaben erleichtern das Umtragen in eine neue Honigzarge. Nach 3 bis 7 Tagen kann das nächste Melizitosemagazin gegeben werden. Umtrageverlust 50 – 70 %. „Der Imkerberater informiert – Melizitose honigschwere Waben“ weiterlesen

Imkerberater Sprechstunde im Juli

Am 1. Juli ist Varroatag, entweder für 3 Tage eine Diagnosewindel einschieben, oder mit der Puderzuckermethode oder Auswaschprobe den Befall messen. Im Juli sollte bei mehr als 10 Varroen/Tag behandelt werden, bei weniger als 5 braucht erstmal nicht behandelt werden. Für die Bechermethode werden im 50 ml Becher Bienen aus dem Honigraum trocken eingefüllt, also Arbeiten ohne Rauch. Die Waage sollte 0,1 g genau wiegen können. Die Probe sollte mindestens 30 g Bienen enthalten 10 g sind 100 Bienen. Bei einem Befall über 2 %, oder wenn Bienen mit verkrüppelten Flügeln im Volk sind, sollte umgehend behandelt werden.

Jungvölker werden erst ab September behandelt, sie brüten länger und sind bei der Bildung ausreichend behandelt worden.

Nach dem Abschleudern, das bei uns gegen Mitte Juli erfolgt, sind mindestens 5 kg Futter zu geben, die Vorräte im Volk sollten dann nie unter 8 kg fallen, damit genügend Brut versorgt wird. Das Füttern immer erst spät abends und ohne kleckern, damit keine Räuberei ausgelöst wird.
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Imkerberater Sprechstunde im Juni

Der Juni ist in vielen Regionen der Zuchtmonat. Die meisten ziehen in einem 9-Tage weisellosen Volk nach, dort unbedingt einen Tag vor dem Umlarven nochmal eine Wabe mit jüngster Brut zuhängen, damit die Futtersaftdrüsen wieder aktiv sind. Wer seine Wirtschaftsvölker noch für die Tracht benötigt kann seine Königin entnehmen und einige Meter abseits in einem 5-Waben Ableger platzieren. Dem weisellosen Volk wird eine Zuchtlatte mit 6 Larven gegeben, am nächsten Tag die Annahme kontrollieren, sind 4 – 5 Larven angenommen worden ist das Volk für eine Serie bereit. Jetzt wird erneut umgelarvt und die Prüfserie entfernt. Nach dem Verdeckeln kann die Königin mit der entnommenen Wabe wieder zugesetzt werden. Vorher unbedingt die Nachschaffungszellen im Brutraum entfernen. Die weitere Pflege kann in den Honigräumen erfolgen, dabei die gekäfigte Zuchtlatte mit 10 – 12 Zellen zwischen 2 Brutwaben hängen. „Imkerberater Sprechstunde im Juni“ weiterlesen

Datenschutzerklärung und SEPA Einzug

Liebe Mitglieder,

in Kürze erhaltet ihr alle ein Schreiben vom Verein. Der Verein stellt die Mitgliederverwaltung auf die vom LHI bereit gestellte Online-Mitglieder-Verwaltung (OMV) um. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig dass jedes Mitglied eine Datenschutzerklärung abgibt (insbesondere wegen der ab 25.5.2018 neuen Datenschutzregelung). Zeitgleich wollen wir die zukünftige Abwicklung der Jahresbeiträge mittels SEPA Lastschriftmandat durchführen. Auch dies könnt ihr auf dem Formular festlegen.

Bitte lasst das ausgefüllte Formular bis spätestens 30.6.2018 dem Vorstand zukommen. Selbstverständlich wird der Vorstand auch alle etwaigen offenen Fragen zu dem Thema beantworten.

Kursstart!

Am morgigen 2. Mai beginnt der erste Zuchtkurs unter der Leitung von Rolf Woelke. Es werden die Waben für den Sammelbrutableger  in Hain- Gründau entgegengenommen.  Am 16. Mai startet ein zweiter Kurs unter der Leitung von Horst Lischke. Alle Termine sind im Veranstaltungskalender der Homepage eingetragen.

Imkerberater Sprechstunde im Mai

Obstblüte und Raps sind die Hauptrachten in unserer Region. Die Honigräume werden auch zur Bauerneuerung benutzt und mit Mittelwänden aufgefüllt. Ein neuer Honigraum wird rechtzeitig erweitert, wenn alle Waben belegt sind, oder die Mehrzahl der Honigwaben verdeckelt ist. Um Spritzschaden abzuwenden, sollten die Bienen bei B3-Mitteln mindestens 60 m weit weg stehen. Im Raps entstehen viele Pollenbretter, je nach Position und Anzahl kann dies zum Schwärmen führen.  „Imkerberater Sprechstunde im Mai“ weiterlesen